Barrelhouse Blues im KULTURKELLER

Delta Blues & Deep Fried Roots Music

Barrelhouse Blues sind zwei junge Musiker, die die Faszination zu einer Musik verbindet, die
heute fast verschwunden ist: Der raue, akustische Blues, der in den 1920er und ’30er Jahren im
Süden der USA entstand, in kleinen Kneipen (sogenannten Barrelhouses) und auf der Straße, am
Rande von Baumwollfeldern und an den staubigen Kreuzungen der Highways. Mit verschiedenen
Instrumenten beschwören Pascal Hottmann (E-Gitarre, Akustikgitarre, Ukulele) und Moritz Hildt
(Resonatorgitarre, Mandoline, Kazoo) die Klänge und Mythen dieser Musik herauf und verbinden
sie mit Elementen jener Musikrichtungen, die sich aus diesem frühen Blues entwickelt haben.

Freitag, 13.1.2012, ab 21 Uhr

Eintritt frei, ein Hut geht rum. Für Getränke ist gesorgt.

Veranstaltungsort: Hechinger Str. 46, Keller

Leserbrief zum Verkauf der LBBW-Wohnungen

Als Bewohner_innen des 4-Häuser-Projekts, einem Wohnprojekts im Mietshäuser Syndikat, wollen wir unseren Unmut und unsere Entrüstung über das Verfahren beim bislang größten Immobilienverkauf Baden-Württembergs – die 24000 Wohnungen der Landesbank – zum Ausdruck bringen. Unter größter Geheimhaltung läuft  aktuell die entscheidende Phase des Verkaufs von Wohnraum für 60000 Menschen und es steht zu befürchten, dass ein Augsburger Immobilienspekulant das Rennen macht. Die Landesregierung scheint der Tatsache bisher gleichgültig gegenüber zu stehen, dass hier im ganz großen Stil bezahlbarer Wohnraum zunichte gemacht wird.

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Unsere Erfahrungen: Tipps an andere Hausprojekte

Was wir im Prozess der Projektentwicklung und -realisierung gelernt haben –
und was wir von unseren Erfahrungen als Tipps anderen Wohnprojekten weitergeben können

Innerhalb von weniger als einem Jahr sind wir aus einem Haufen einander größtenteils unbekannter Personen zu einer Gruppe geworden, haben den Kauf, die Selbstverwaltung sowie Teilsanierung von vier (!) Häusern gestemmt und dabei gemeinsam viel geleistet.

Während eines Projekttags im Sommer 2011 haben wir uns gefragt, welche unserer bisherigen Erfahrungen uns besonders wichtig erscheinen, an welche wir uns erinnern wollen, welche wir anderen Projekten weitergeben könnten. Dabei kam eine Liste von mehr und weniger konkreten Dingen heraus, von denen wir die folgenden allen Interessierten zum Lesen empfehlen möchten, in der Hoffnung, dass Ihr vielleicht was damit anfangen könnt.

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KULTURKELLER startet: „Luftpost & Strandgut“ – Lesung mit Marie T. Martin

Am 10.10. um 20.30 Uhr startet KULTURKELLER, eine neue Veranstaltungsreihe im 4-Häuser-Projekt.

Erster Gast ist die Autorin Marie T. Martin, die am Literaturinstitut in Leipzig studierte und in Köln lebt und arbeitet. In ihrer Lesung „Luftpost & Strandgut -Vom Fliegen, vom Verwandeln und von der Liebe“ stellt sie ihr aktuelles Buch „Luftpost“ vor und liest Skurriles und Humorvolles aus der Heftreihe „Die kleinen monochromen Freunde“.  Eine Frau, die in den Kleiderschrank zieht, eine fliegende Zitronenpresse und ein Junge, der Angst vor dem Wasser hat: In den Erzählungen und Minigeschichten von Marie T. Martin ist alles möglich und gleichzeitig sind die Figuren oft gefangen und sehen sich nach einer Veränderung und neuen Möglichkeiten.

2011 hat sie ihren Debut „Luftpost“ veröffentlicht, im Herbst folgt der Prosaband „Vier Wände“, ein Lyrikband ist in Vorbereitung für 2012. Über Luftpost schreibt F. Schorneck im CulturMag: „Die Geschichten in Luftpost haben es in sich: Marie T. Martin zeigt kein Interesse an Helden oder Siegertypen, ihre Protagonisten stehen mal auffällig, mal unauffällig am Rand der Gesellschaft, kämpfen mit dem Leben, nicht selten gegen sich selbst.“

Mehr zu Marie Martin und „Luftpost“:

https://www.poetenladen.de/marie-martin.htm

https://www.poetenladen-der-verlag.de/einzeltitel/luftpost.htm

Die Lesung findet im Keller der Hechinger Str. 46 statt, in bester Baustellenatmosphäre. Eintritt ist frei, Freigiebigkeit erwünscht.

KULTURKELLER wird in loser Folge Lyrik, Literatur, Musik und weiteren Kunstformen Raum geben.

 

Direktkredit der Stadt als Modell?

Das Vier-Häuser-Projekt und das Mietshäuser Syndikat werden  im Zusammenhang mit der Diskussion um den Umgang mit den LBBW Wohnungen in der Badische Zeitung aus Freiburg als Modell für „unkonventionelle Lösungen“ genannt. Insbesondere der Direktkredit der Stadt Tübingen scheint seine politische Wirkung zu tun:

„In Freiburg sind sich die Parteien weitgehend einig: Die Wohnungen
sollen unter öffentlicher Kontrolle bleiben. Dazu gibt es einige
Vorschläge. So hat die SPD-Fraktion Ende August angeregt, ein
„Freiburger Konsortium“ mit der Stadtbau und Wohnungsgenossenschaften
wie dem Bauverein Breisgau zu bilden oder auch das Mietshäusersyndikat
einzuschalten. Dieses hatte etwa in Tübingen im Herbst 2010 zusammen
mit Bewohnern vier LBBW-Häuser erworben und bei Bürgern Direktkredite
eingesammelt; auch der Tübinger Gemeinderat gab 150.000 Euro Kredit
dazu. „Wir brauchen günstige Wohnungen, deshalb muss sich auch
Freiburg um unkonventionelle Lösungen bemühen“, so SPD-Stadtrat Walter
Krögner.“

https://www.badische-zeitung.de/freiburg/800-lbbw-wohnungen-freiburg-soll-sich-beteiligen–49305745.html

Den Direktkredit der Stadt Tübingen haben wir inzwischen im Übrigen zurückgezahlt.

Die Feste feiern wie sie kommen…

Sa. 24.9. – Das einzig wahre, lang ersehnte 4-Häuser-Einweihungs-Spätsommer-Fest

ab 15  Uhr Autenriethstr. 15: Kinderprogramm (Puppentheater, Schminken, …) – Kaffee & Kuchen – Infostände und Ausstellung zur Baustelle – Hausführungen (15 Uhr A15, 16 Uhr H40, 17 Uhr H23, 18 Uhr H46)- Yoga Workshop
16-22 Uhr  Hechingerstr. 23:  Bühne mit Live Musik : 16 Uhr: Les Quitriche  – 18 Uhr  Volksmusik aus Lateinamerika mit Jorge, Javier und Julia – 20 Uhr  Dongaclass – Druckwerkstatt mit dem Atelier Drucksache
ab 21  Uhr    Hechingerstraße  46  & ab 22 Uhr Hechingerstraße 40 :   Akustikmusik  live (21 Uhr H46, 22 Uhr H40, 23:15 Uhr H46, 24 Uhr H 40) – Disko im Keller ab 24 Uhr- Lagerfeuer –  ~23 Uhr Feuershow – Cocktails – Essen – Bierspezialitäten aus der Region…

15 Oktober – Falafelstand beim Hausfest Wohnprojekt Schellingstrasse 6

bauen – wohnen – leben

Wohnprojekt und Bausparkasse? Auch das geht. Die Stiftung „bauen-wohnen-leben“ der Schwäbisch Hall unterstützt den Ausbau unserer Keller zu Gemeinschaftsräumen: Wir haben vor, ein Hauscafé – offen für die Nachbarschaft – einzurichten und Büroräume für uns und andere Projektinitiativen zu schaffen. Dieses Projekt ist der Stiftung 4000 Euro wert. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Initiativen, die versuchen „adäquate Lösungen auf zentrale Fragen und Herausforderungen, die den Wohnbedürfnissen unserer Zeit Rechnung tragen“ zu entwickeln. Wir freuen uns und danken recht herzlich für die Zuwendung!

Mietshäuser Syndikat

Am Wochenende haben wir – vertreten von einer kleinen Abordnung – auf der Vollversammlung des Mietshäuser Syndikats in Marburg unseren Antrag auf Aufnahme. Nachdem wir – ausgewählt vom Würfelglück – die Versammelten durch unseren Finanzplan geführt hatten, wurden wir einstimmig ins Syndikat aufgenommen. Die Formalien erledigen wir in den nächsten Wochen.

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