Lesung und Buchvorstellung: „Kein Gott, kein Staat, kein Mietvertrag?“ Freitag 25.9., 20 Uhr, Café Hafenblick
Das 4-Häuser-Projekt lädt ein:
Lesung und Buchvorstellung:
„Kein Gott, kein Staat, kein Mietvertrag?
Chronologie der Hausbesetzungen in Tübingen von 1968–2026
mit Historie der daraus entstandenen Wohnprojekte“
Fr. 25.9. 20 Uhr
Café Hafenblick, Hechinger Str. 35 (4-Häuser-Projekt)
Mehr als fünfzig Hausbesetzungen gab es seit den späten 1960er-Jahren bis heute in Tübingen.
Auch das 4-Häuser-Projekt würde es nicht geben, wenn vor 16 Jahren nicht kreative Besetzungen genutzt worden wären, um die vier Häuser in der Hechinger Straße und Autenriethstraße dauerhaft in bezahlbaren, selbstverwalteten Wohnraum und Gemeineigentum zu überführen.
Die Herausgeber Marc Amann und Elias Raatz stellen mit weiteren Autor*innen das neu erschienene Buch vor und führen durch fast sechs Jahrzehnte Stadtgeschichte von unten: Von den studentischen Protesten der 68er-Zeit über den Häuserkampf der 1970er- und 1980er-Jahre, die Besetzungswelle um 1989 bis 1992 und aktuelle Kämpfe um Wohnraum im 21. Jahrhundert – sowie jene Orte, die aus Besetzungen hervorgingen und Tübingen bis heute mit prägen, wie das Epplehaus, die Münze 13, Lu15, Schelling, die Wagenburgen und eben auch das 4-Häuser-Projekt.
